PRODUZENT - Plastic Planet

Plastic Planet ist eine österreichisch-deutsche Koproduktion von Neue Sentimental Film Entertainment GmbH in Wien (federführender Produzent: Thomas Bogner) und der Brandstorm Entertainment AG in Frankfurt (Produzent: Daniel Zuta). Ilann Girard (Die Reise der PinguineARSAM, Paris) fungiert als Executive Producer. Als weiterer Koproduzent brachte die Cine Cartoon Filmproduktion GmbH aus Wien die Animationen ein.

Die Produktionsfirma Neue Sentimental Film Austria AG - mit der Werner Boote bis 2009 zusammenarbeitete - war eine der erfolgreichsten österreichischen Werbefilmfirmen, die noch bis 2011 einige der teuersten und bekanntesten TV-Werbungen produzierte. Im November 2011 wurde das Unternehmen nach einem Konkursverfahren geschlossen.

Aus diesem Grund wenden Sie sich bitte bei produktionstechnischen Fragen und Lizenzrechteklärungen an die World Sales Agency doc & film international oder den Kinoverleiher Ihres Landes (siehe Kontakte "Plastic Planet").  

 

PLASTIC PLANET Produzent Thomas Bogner über ...

 

...den Regisseur Werner Boote

Werner Boote tritt in dem Film auf, wie eine redliche Version von Michael Moore. Redlich allein deshalb schon, weil er jederzeit bereit ist Kalkül und Konzept über Bord zu werfen, um einer neuen Idee nachzujagen. Der französische Executive Producer Ilann Girard hat ihn „das Wiesel“ genannt, weil Werner Boote neugierig immer irgendwelchen neuen Spuren nachgeht und ich glaube er hat damit Werner Bootes instinktive Art der investigativen Arbeit gemeint - er liefert sich quasi seiner eigenen Begeisterung aus. Jedenfalls hat er sich eine große, fast kindliche Begeisterung und Neugierde erhalten, die geradezu maßlos ist, und die sicherlich auch bei der Produktion vieles geholfen hat - aber auch einige Schwierigkeiten bereitete.

...die Rolle der Kamera

Ich habe mit dem Werner Boote schon vorher Filme gemacht, Dokumentarfilme. Die Rolle die er in dem Film hat ist das Ergebnis einer Entwicklung. Er hat sich zunehmend selbst vor die Kamera gestellt, was schon ein größerer Spruch ist. Das geht auch nur in einem Kinodokumentarfilm und nicht in einer TV-Dokumentation. Wir hätten es nicht anders machen wollen und können. Das ist eben der Werner Boote.

..das Anliegen des Films

Ich hoffe geradezu, dass der Film polarisiert. Es ist natürlich klar, dass sich einige auf den Schlips getreten fühlen werden. „Plastic Planet“ ist ein Aufklärungsfilm und kein Film gegen die Industrie.

...die Machart des Films

„ „Plastic Planet“ ist investigativ . Dort, wo der Regisseur selber auftritt und dadurch selbst zur Projektionsfläche wird, stellt er seine persönliche Meinung dar. 

... die Unterstützer, NGOs

In unserem Fall, ist es so, dass wir mit dem Thema die NGOs sehr stark ansprechen. Die NGOs haben sich bisher aus jetziger Sicht fast geschlossen hinter dieses Projekt gestellt. Das ist, nicht nur nach unseren Einschätzungen, sondern auch nach den Erfahrungen anderer, sehr außerordentlich. Es dürfte auch daran liegen, dass der Film in seinen Themen relativ breit gefächert ist.

..die Zielgruppe

Die großen bisherigen Erfolge im österreichischen Kino im Dokumentarfilmbereich hatten ein Kernpublikum das links alternativ war. Das waren Protestseher sozusagen, die eine latente Bereitschaft haben gegen das Establishment zu sein und haben ihre grundsätzliche Gegenposition durch den Film gefüttert und unterstützt gesehen und haben auch die Information bekommen und sicherlich eine gewisse Lust darin empfunden bestätigt zu werden und diese Haltung mit anderen zu teilen. Das ist sicherlich mit „Plastic Planet“ auch möglich. Aber ich glaube auch, dass das Interesse darüber hinaus gehen wird, denn Plastik ist unser aller Problem, jedes Menschen im Alltag. Ich rechne in diesem Fall eigentlich sehr stark mit „world of mouth“ und damit, dass dieser Film viele Menschen schwer beeindrucken wird. Sie werden ihren Eindruck dann weiter tragen.

... das Dilemma Plastik

Wenn Greenpeace diesen Film machen würde, dann würde man sofort erkennen, dass es ein Film von Greenpeace ist, selbst wenn er auf denselben Informationen basiert. Es war immer klar, dass wir einen anderen Film haben werden. „Plastic Planet“ ist nicht nur unterhaltsam, sondern spricht auch von einem unaufgelösten Dilemma . Für Werner Boote war Plastik immer schon sehr wichtig und hat einen hohen Stellenwert in seiner Kindheit gehabt . Er hat einen familiären Bezug zum Thema. Aber er zeigt ein Dilemma, das nicht nur ihn persönlich betrifft. „Plastic Planet“ stellt somit eine Person in den Fokus, die repräsentativ für uns alle ist. Plastik ist ein großes Weltproblem, weil es eigentlich ein faszinierendes Produkt ist, das wir hervorgebracht haben in unserer Zivilisation und es ist wahnsinnig schwer und fast unmöglich darauf zu verzichten. Die Verluste wären zu groß.

... Reaktionen auf „Plastic Planet“

Nach den ersten Screenings haben wir festgestellt, dass ungefähr ein Drittel, den Saal schockiert verlässt, weil sie gar nicht wussten, was das Problem ist. Der Rest hat das Screening mit gemischten Gefühlen verlassen und das hängt zum großen Teil damit zusammen, dass der Film keine Lösung bereit hält und den Zuschauer ohne Lösung mit diesem Dilemma entlässt. Das führt dazu, dass er aufgefordert ist sich selbst mehr um diese Dinge zu kümmern. Und das ist auch die Intention und der Ausweg. Die Bringschuld des künftigen Konsumenten ist evident und das ist eigentlich das, worauf der Film hinweisen möchte und muss.

... Lösung und Aussagen von „Plastic Planet“

Wir haben auf der Homepage eine Produkttest-Plattform, die einen Ausweg zeigt. Werner Boote spricht im Film die Möglichkeit an, Produkte durch eine Selbstkontrolle mit einem Label zu kennzeichnen, mit dem man sicherstellt,
dass das Produkt auf bestimmte 
Gefährdungen überprüft ist. Das wäre eine Möglichkeit, aber das hängt mit einem Beitrag des Konsumenten zusammen, der eine kleine Veränderung seines Konsumverhaltens mitbringen muss. Wenn jemand nachdenkt, wird die Verwirrung des Films in diese Konsequenz münden und das ist der mögliche Erfolg und der richtige Weg.

... die Verantwortung des Konsumenten

Es wird dem Konsumenten bewusst gemacht, dass er Macht hat. Die Industrie wird deswegen nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Sie wird durch das Bewusstsein des Konsumenten zu ihrer eine Verantwortung getrieben. Die Industrie muss letztendlich den Wünschen des Konsumenten folgen. Ein erfolgreicher Unternehmer wird nur dann überleben, wenn er den Ansprüchen und Wünschen des Marktes nachkommt. 

 

DIE PRODUKTIONSFIRMA: 

Die Produktionsfirma des Films "Plastic Planet" und ehemals berühmte Wiener Werbefilmproduktion, die Neue Sentimental Film Austria AG, produzierte noch bis 2011 einige der größten und teuersten Werbungen für Österreichs Wirtschaft. Im November 2011 ging das Unternehmen in Konkurs. Auch den berühmten Mutterkonzern Neue Sentimental Film in Deutschland gibt es nicht mehr.

Aus diesem Grund wenden Sie sich bitte bei produktionstechnischen Fragen und Lizenzrechteklärungen an die World Sales Agency doc & film international oder die Kinoverleiher Ihres Landes (siehe Kontakte "Plastic Planet").  

 

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