SCHULVORSTELLUNGEN

 

PLASTIC PLANET greift ein brisantes Thema auf, das jeden betrifft. Aufgrund seiner Vielschichtigkeit und zahlreichen Anknüpfungspunkte eignet sich der Dokumentarfilm insbesondere für einen fächerverbindenden oder fächer- übergreifenden Unterricht oder eine Projektwoche. 

FSK: ohne Altersbeschränkung
Sprachfassungen:      1. komplett deutsche Fassung
                                   2. Originalfassung mit deutschen Untertiteln
                                   3. komplett englische Fassung 

 

  Inhalt dieser Seite: 

  1. Empfehlung der deutschen Filmbewertung                                                                                                                                       
  2. Empfehlung für österreichische Schulen                                                                                  
  3. Schulmaterialien
  4. Filmvorführungen organisieren
  5. `Plastic Planet´ inspiriert die Schüler
  6. `Kreativ sein´ nach dem Film
  7. Facharbeiten nach dem Film
  8. Wissenschaftliche Arbeiten 
  9. Beispiele für Schulveranstaltungen
 

 

 

1. EMPFEHLUNG DER DEUTSCHEN FILMBEWERTUNG 

„Boote findet in seiner ebenso kurzweiligen wie aufrüttelnden Dokumentation einen perfekten Weg zwischen Sachlichkeit, persönlicher Motivation und lebendiger Darstellung der katastrophalen ökonomischen wie ökologischen Kreisläufe. Plastik ist verführerisch, doch darauf sollte nach diesem Film keiner mehr hereinfallen! Ein Film, der trotz aller Ernsthaftigkeit auch köstlich amüsiert: Humorvoll, scharfsinnig, unbestechlich.“

- siehe Gutachten der deutschen Film- und Medienbewertung

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2. EMPFEHLUNG FÜR ÖSTERREICHISCHE SCHULEN 

VISION KINO (Netzwerk für Film und Medienkompetenz) empfiehlt: 

Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ein Blick in die Küche oder ins Kinderzimmer zeigt: Plastik ist überall. Jedes Jahr werden weltweit mehr als 200 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Dahinter steht eine riesige Industrie, die allein in Europa etwa 2 Millionen Menschen beschäftigt. Der Markt für Verpackungsmaterialien macht dabei einen Großteil aus. Im Jahr 2007 wurden in Deutschland 2,6 Millionen Tonnen Kunststoffverpackungen verbraucht, von denen etwas mehr als die Hälfte in die Wiederverwertung gelangten. Die andere Hälfte landete im Restmüll, wo sie nun gar nicht oder nur extrem langsam verrottet. Zu 80 Prozent gelangt dieser Müll über Flüsse ins Meer, tötet Tiere oder wird von Fischen gefressen. Spuren von Plastik sind längst in die Nahrungsketten eingedrungen und lassen sich sogar im menschlichen Blutbild nachweisen, wie der österreichische Filmemacher Werner Boote in einem Selbsttest zeigt. Er untersucht, wie und warum es zum Siegeszug von Kunststoffen kam, aber vor allem will er zeigen, welche Gefahren durch ihre Herstellung und Nutzung für Mensch, Tier und Umwelt entstehen. Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf das Bisphenol A, das in verschiedenen Kunststoffen enthalten ist und eine hormonelle Wirkung hat. 
Ausgehend von seinem persönlichen Hintergrund – sein Großvater war Kunststoff- Industrieller – gelingt es Werner Boote, ein komplexes Thema zu veranschaulichen, Zusammenhänge aufzuzeigen und für das Thema Plastik im Alltag zu sensibilisieren. Vom Stil her als Reportage angelegt, in die er private Super-8-Filme, Werbeclips und Animationen, etwa zum Produktionshergang von Plastik, hineinmontiert hat, entsteht ein rasanter und unterhaltsamer Aufklärungsfilm, für den er weltweit Wissenschaftler/innen, Naturschützer/innen und Geschädigte, aber auch Industrie-Vertreter/innen interviewt hat. Dabei erinnert er in seinem Vorgehen an den US-Dokumentarfilmer Michael Moore (Kapitalismus – eine Liebesgeschichte, USA 2009), etwa wenn er selbst wiederholt als Protagonist oder naiv Fragender in Erscheinung tritt und auch vor Polemik keine Scheu hat. Allerdings wirkt sein Film weniger manipulierend als Moores Filme und wissenschaftlich fundierter. Die Fülle an Themen führt dazu, dass sie zum Teil nur oberflächlich behandelt werden, andererseits verdeutlichen seine Fallbeispiele aber auch, welche umfassenden Folgen das Kunststoff-Zeitalter für verschiedenste Lebensbereiche hat. 
"Plastic Planet" eignet sich hervorragend, um sich aus einer kritischen Perspektive mit dem Thema Kunststoffen zu beschäftigen, wobei die Website zum Film weitere Informationen anbietet. Vor allem aber lässt sich anhand des Films diskutieren, welche Folgen unsere moderne Lebensweise für Natur und Umwelt, Mensch und Tier hat. Insofern bietet der Film auch einen Ansatzpunkt für das Thema Nachhaltigkeit. Eine Welt ohne Plastik ist nicht mehr denkbar, aber inwiefern kann man den Ge- und Verbrauch von Plastik reduzieren? Der Film regt dazu an, im Unterricht oder auch im Rahmen von Projektwochen das eigene Verhalten zu hinterfragen und nach konkreten Alternativen zu suchen. Welche Rolle spielt die Industrie? Welchen Einfluss haben wir in unserer Rolle als Konsument/innen? Zudem bietet der Film auch wegen seines umfassenden und recht anschaulichen Ansatzes die Möglichkeit, verschiedene Themen – wie die Verschmutzung der Ozeane oder die Produktion von Plastik – im Unterricht aufzugreifen und zu vertiefen. 

 - siehe FILMTIPP Plastic Planet", Quelle: Vision Kino (Netzwerk für Film- und Medienkompetenz)

 

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Schulveranstaltung im Wiener Gartenbaukino
 

 

3. SCHULMATERIALIEN

Werner Bootes Filme Plastic Planet, Population Boom, Morgenland im Abendland, Was Sie immer schon über Österreich wissen wollten und Alles unter Kontrolle werden gerne bei Schulveranstaltungen eingesetzt.

Zu seinen allen Kinofilmen gibt es Schulmaterialien. Mit dem nächsten Klick gelangen Sie zu den Schulmaterialien:

     • Schulmaterialien - THE GREEN LIE / DIE GRÜNE LÜGE

     • Schulmaterialien ALLES UNTER KONTROLLE

     • Schulmaterialien POPULATION BOOM

     • Schulmaterialien PLASTIC PLANET

     • Anregungen für den Unterricht PLASTIC PLANET (dt. Bundeszentrale)  

     • Unterrichtskonzept 

     • Unterrichtsmaterial

 

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Von der Leinwand für das Leben lernen (KURIER, September 2018)

 

 

4. SCHULVERANSTALTUNGEN ORGANISIEREN

Wenn Sie eine Schuveranstaltung organisieren möchten, wenden Sie sich bitte an ein Kino Ihrer Wahl oder schreiben Sie an den Kinoverleih Ihres Landes. Mehr Information dazu finden Sie auf der Seite Filmvorführungen organisieren.

 

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Werner Boote als Gast bei einer Schulveranstaltung 

 

5. PLASTIC PLANET INSPIRIERT DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER

Unzählige große und kleine Künstlerinnen und Künstler lassen sich von PLASTIC PLANET inspirieren. Lesen Sie mehr darüber auf der Seite KREATIV NACH PLASTIC PLANET. Der Film bringt Menschen auf Ideen und viele werden AKTIV NACH PLASTIC PLANET. Immer mehr Menschen entscheiden sich für das plastikfreie Leben.

Weil Schüler und Schülerinnen - im Unterschied zu Erwachsenen - sich nicht von festgefahrenen Verbindlichkeiten des unternehmerischen Alltags beirren lassen und dadurch viel freier sind, entstehen hier oft großartige Ideen. Lesen Sie über bahnbrechende Ideen von SchülerInnen auf der Seite Was geschieht seit dem Film.   

 

 

6. KREATIV NACH DEN FILMVORFÜHRUNGEN

Nach dem Film möchten sich Kinder kreativ ausdrücken und ihre Umgebung auf die Probleme mit Kunststoff aufmerksam machen. Die dabei entstehenden Gemälde, Fotos, Installationen und Videos sind beeindruckend. 

 

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Exponate der Ausstellung "Plastic Planet" und ein junger Künstler 

 

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Exponat der Kinderausstellung "Plastic Planet" von Ingrid Schuster

 

Lesen Sie dazu: KREATIV nach Plastic Planet.

 

 

7. FACHARBEITEN NACH DEM FILM

Der Film insprierte zu einer schier endlos scheinenden Zahl an Referaten, Facharbeiten, Hausarbeiten, Diplomarbeiten und Schulaufsätzen.

Als Beispiel:

• Facharbeit Der globale Plastikwahn von Carolin Bertagnolli, Fachoberschule Meran

• Hausarbeit Reden wir über die Zukunft von Judith Lilian Ehlenz, Universität Passau

 

 

 

7. WISSENSCHAFTLICHE ARBEITEN ÜBER DEN FILM

 

Plastic Planet - Population Boom. Eine Gegenüberstellung. von Max Klimesch (Universität Wien)

- und unzählige Diplomarbeiten.

• Vorwissenschaftliche Arbeit Leben ohne Plastik in der heutigen Zeit von Larissa Wiener, BG/BRG/BORG Köflach  

Mehr dazu: Facharbeiten, Hausarbeiten, Wissenschaftliche Arbeiten über Werner Bootes Filme  

 

8. EINIGE SCHULVERANSTALTUNGEN VON PLASTIC PLANET

• Tag der Zivilcourage mit Werner Boote in der Kundmanngasse 1030 Wien (30/01/2015)

  Schulkino HTL 3 Rennweg

 

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Lesen Sie mehr: Werner Boote zu Gast

 

• Schulprojekt Land Steiermark 

So sehr hat die SchülerInnen dieses Thema beschäftigt, dass sie sich spontan mit ihrer Lehrerin, Dipl. Päd. Elisabeth Wieser, zu einem Klassenprojekt entschlossen. Im Teamwork entwickelten sie Ideen, die alsbald in fantastische Gebilde umgesetzt wurden. 
 

• Zoom Kindermuseum Wien: „Kunststoff-Plastik-Nachhaltigkeit“

Im Herbst 2015 wird sich die neue Mitmachausstellung interaktiv und kindgerecht dem Thema „Kunststoff-Plastik-Nachhaltigkeit“ widmen. Werner Boote steht dem ZOOM Kindermuseum dabei beratend zur Seite. - Bereits am 14/03/2010 hielt Werner Boote im ZOOM Kindermuseum eine Kindervorlesung mit dem Thema "Wie viel Plastik verträgt die Erde" für Kinder von 8 bis 12 Jahren ab.  

 

Hier ein Fernsehbericht für Kinder: Löwenzahn "Plastik"

Infosheet Recyclingscode - Hier zum Ausdrucken.

 

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Schulveranstaltung im Star Movie Kino in Steyr

 

• Schulveranstaltungen der Abfallwirtschaft: 

Plastik-Zeitalter? Der Gemeindeverband für Abfallwirtschaft Baden lud am 19. November 2009 die Schüler/innen des Gymnasiums Biondekgasse in das Beethoven-Kino Baden ein. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „Plastic Planet“, der sich kritisch mit dem Thema Plastik auseinandersetzt. Anschließend war Regisseur Werner Boote anwesend, um  Fragen und Überlegungen der Schüler/innen und Lehrer/innen zu diskutieren.

 

  

LESE-TIPP: 

Schulveranstaltung ALLES UNTER KONTROLLE

 Was hat PLASTIC PLANET bewirkt

 

MEHR ZUM THEMA:

• Plastikfrei Leben                                     • Was passiert seit Plastic Planet

• Häufige Fragen                                                              • Was kann ich tun  

• Wie lebt Werner Boote                           • Reaktion der Kunststoffindustrie

 • Plastik - Das Material                                          • Plastik - Neue Gefahren

• Film inspiriert KünstlerInnen                            • Film inspiriert zu Aktionen

• Plastikfrei Einkaufen                                                                   • Kontakte

• Schulmaterialien                              • Filmvorführungen mit Werner Boote

PLASTIC PLANET

  

MEHR ZUM FILM:

• Kurzinfo  • Filminhalt  • Produktionsinfo  • Dreharbeiten   • Interviewpartner

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• Interview Werner Boote                            • Reaktion der Kunststoffindustrie

 • Plastik                         • Plastikfrei Einkaufen                     • Neue Gefahren

• Was seit dem Film abgeht                                             • Was kann ich tun?

 

 

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Aktuell: Werner Boote im Interview

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